Pressemitteilung
27.7.2018

Größte deutschlandweite Unternehmensbefragung zum Thema "Cyberangriffe gegen Unternehmen"

Während in Deutschland in den letzten Jahren in vielen Kriminalitätsbereichen sinkende Fallzahlen zu verzeichnen sind, gehören Cybercrime-Delikte zu einem wachsenden Phänomen. Insbesondere Unternehmen stehen dabei im Fokus von Cyberkriminellen. Betroffene Unternehmen erleben häufig enorme finanzielle oder wettbewerbliche Nachteile als Folge. Besonders den kleinen und mittelständischen Unternehmen mangelt es dabei oftmals am Bewusstsein für mögliche Gefahren durch Cyberangriffe sowie an Ressourcen, IT-Sicherheit effektiv zu implementieren.

Die Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fördert aus diesem Grund derzeit ein Vorhaben des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. (KFN) und des Forschungszentrums L3S der Leibniz Universität Hannover, welches darauf abzielt, die Lage der IT-Sicherheit in Bezug auf Cyberangriffe in Deutschland umfassend zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für Unternehmen und staatliche Behörden zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang startet nun die bislang größte deutschlandweite Befragung von 5.000 Unternehmen zu diesem Thema, die im Auftrag des KFN vom renommierten Umfrageinstitut Kantar EMNID im Zeitraum August bis Dezember 2018 durchgeführt wird.

Im Fokus stehen die Fragen danach, wie gut sich insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen vor Cyberangriffen schützen und wie effektiv diese Bemühungen sind. Ferner wird untersucht, wie betroffene Unternehmen auf Angriffe reagieren und welche Rolle dabei staatlichen Behörden wie der Polizei und dem Verfassungsschutz zukommen.

Weitere Informationen zum gesamten Forschungsprojekt und allen Beteiligten finden Sie auf der Homepage des Projekts: www.cybercrime-forschung.de.

Ansprechpartner:
Arne Dreißigacker, Soziologe, Studienleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am KFN, E-Mail: arne.dreissigacker@kfn.de; Tel.: +49 (511) 348 36 28.